Wappen von Zillis-Reischen
Kurzportrait

Lage

Kreis Schams (Hauptort des Kreises), Bezirk Hinterrhein

Fläche

2454 ha, davon ca. 1800 produktiv


Einwohner

1880:     337
1910:     276
1950:     276
1960:     318     (Kraftwerkbau)
1970:     318     (Bau A13)
1980:     273
1990:     343 
2000:     352     

Konfessionen

82 % reformiert
14 % römisch-katholisch
4 % andere

Schulen

Kindergarten (1 Kindergärtnerin)       
Primarschule (3 LehrerInnen)
Sekundar- und Realschule (Oberstufen-Schulverband zusammen mit den Gemeinden am Schamserberg und der Gemeinde Rongellen)

Sprache

Deutsch ca. 70 %
Romanisch (sutsilvan) ca. 30 %

Sehenswürdigkeiten

Kirche St. Martin
Ausstellung Kirche Zillis
Talmuseum (Tgea da Schons)
Viamalaschlucht (liegt auf dem Territorium der Gemeinde)
Höhle mit Funden aus spätrömischer Zeit (3/4. Jh. n. Chr.)
alte Silberminen in "Taspegn"
In Zillis Reischen standen einst vier Burgen, wovon eine (Burg Haselstein) durch private Initiative wieder aufgebaut und restauriert wurde

Naturereignisse

1919 Rüfenniedergang bis ins Dorf, heute mit Verbauungen geschützt.
1975 Lawinenniedergang bis 500 m oberhalb des Dorfes. Heute Gefahr mit Lawinenverbauung gebannt. Vor den Kraftwerkbauten öfters Hochwasser und Überschwemmungen durch den Hinterrhein.

Verschiedenes

Auf Gemeindegebiet entspringt eine Mineralquelle (ca 13 ° C) mit einer Schüttung von 6'000 bis 10’000 l/min. Ein Teil des Wassers wird für den Betrieb von Wärmepumpen verwendet. Rund 40 Gebäude sind heute am Warmwassernetz angeschlossen. Das Wasser eignet sich auch für Heilzwecke.




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